Das Lobgedicht auf König Robert von Anjou
Größe des Codex: 48,5 x 34,4 cm, damit eine der größten Faksimile-Ausgaben.
36 Blatt mit 43 ganzseitigen, mit ziseliertem Gold und Silber gestaltete Miniaturseiten.
Handschrift aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek (Codex ser. n. 2639).
Sie ist die am schönsten ausgestattete von insgesamt drei existierenden Abschriften des Werkes.
Entstehung: um 1340.

Mit dem um 1340 entstandenen Lobgedicht auf Robert von Anjou, König von Neapel (1278-1343), hütet die Österreichische Nationalbibliothek eines der wichtigsten Zeugnisse der mittelalterlichen Herrschaftsinszenierung und zugleich eines der herausragendsten Beispiele der Buchmalerei des 14. Jahrhunderts.
Eine Ausstattung, eines Königs würdig
Insgesamt 43 großformatige Miniaturen auf 72 Seiten, reich ausgestattet mit ziseliertem Gold und Silber, illustrieren diesen außergewöhnlichen Codex. Die zum Teil ganzseitigen Miniaturen beeindrucken durch das monumentale Format der Handschrift; 29 Fleuronnee-Initialen und 8 Deckfarben-Initialen auf Goldgrund ergänzen die phantastische Ausstattung. Kaleidoskopartig wird nahezu der gesamte mittelalterlich-frühneuzeitliche Bildungskanon ausgebreitet. Somit zeugt die Handschrift vom verschwenderischen intellektuellen und künstlerischen Aufwand, der zur Inszenierung des Königtums von Robert von Anjou betrieben wurde. Einiges spricht dafür, dass Robert selbst die Herstellung der Handschrift veranlasste.
Prachtvolles Kaleidoskop des 14. Jahrhunderts
Der Codex enthält zwei reich bebilderte Teile. Der umfangreichere erste Abschnitt umfasst das Lobgedicht auf König Robert von Anjou, ein in der damals für Herrscherlob üblichen Art überschwängliches Poem, das den Adressaten als Retter der Kirche und idealen König ganz Italiens feiert.
Der zweite Teil unterstützt die Absicht, den König als den idealen Herrscher darzustellen: mit Zitaten des heiligen Augustinus, die auf Robert bezogen sind – über die vier Kardinaltugenden, die christlichen Tugenden sowie Allegorien der freien Künste. Die Darstellungen zeugen vom beeindruckenden Können der beteiligten Buchmaler.
Die Faksimile-Ausgabe
Die Faksimile-Ausgabe gibt die Handschrift vollständig im Originalformat von 48,5 x 34,4 cm mit originalem Lagenverlauf sowie Randbeschnitt und bis ins kleinste Detail farbgetreu wieder. Die im Original ziselierten Blattgoldhintergründe und die reichen Silberauflagen werden in der Faksimile-Ausgabe mit Foliengold und –silber wiedergegeben.
Die Lederausgabe (limitiert auf 300 Exemplare) wird von einem von Hand gefertigten Ganzleder-Einband aus glattem hellem Leder geschützt und trägt das vom Original abgenommene Prägemuster. Die Leder-Ausgabe wird mit dem Kommentarband in einem Leinenschuber geliefert. Die auf weltweit nur 80 Exemplare limitierte Luxus-Ausgabe wird von einem Einband aus feinstem weißem Hirschleder mit sechs echten Bünden und dem originalgetreuen Prägemuster geschützt. Auf die Ecken des Vorderdeckels werden vier goldene Lilien – das Zeichen des mächtigen Hauses Anjou – appliziert, die Mitte des Deckels ziert das Wappen Roberts von Anjou. Die originalgetreue Wiedergabe der Schließen ergänzt die prachtvolle Ausstattung der Luxus-Ausgabe. Der standesgemäßen Aufbewahrung dieses Meisterwerks der Faksimilierkunst dient eine veloursüberzogene Luxus-Kassette aus massivem Holz. Ein Sichtfenster gibt den Blick auf das goldene Wappen Roberts frei. Die Kassette beinhaltet auch den Kommentar.
Der Kommentar
Der umfangreiche wissenschaftliche Kommentar wird von einem Team anerkannter Experten unter der Leitung von Karl-Georg Pfändtner erarbeitet und beleuchtet die Entstehung und Geschichte der Handschrift ebenso wie ihr historisches Umfeld und enthält eine detaillierte Beschreibung der 43 Miniaturen und der gesamten künstlerischen Ausstattung sowie eine Übersetzung des faszinierenden Textes.
Eine Ausstattung, eines Königs würdig
Insgesamt 43 großformatige Miniaturen auf 72 Seiten, reich ausgestattet mit ziseliertem Gold und Silber, illustrieren diesen außergewöhnlichen Codex. Die zum Teil ganzseitigen Miniaturen beeindrucken durch das monumentale Format der Handschrift; 29 Fleuronnee-Initialen und 8 Deckfarben-Initialen auf Goldgrund ergänzen die phantastische Ausstattung. Kaleidoskopartig wird nahezu der gesamte mittelalterlich-frühneuzeitliche Bildungskanon ausgebreitet. Somit zeugt die Handschrift vom verschwenderischen intellektuellen und künstlerischen Aufwand, der zur Inszenierung des Königtums von Robert von Anjou betrieben wurde. Einiges spricht dafür, dass Robert selbst die Herstellung der Handschrift veranlasste.
Prachtvolles Kaleidoskop des 14. Jahrhunderts
Der Codex enthält zwei reich bebilderte Teile. Der umfangreichere erste Abschnitt umfasst das Lobgedicht auf König Robert von Anjou, ein in der damals für Herrscherlob üblichen Art überschwängliches Poem, das den Adressaten als Retter der Kirche und idealen König ganz Italiens feiert.
Der zweite Teil unterstützt die Absicht, den König als den idealen Herrscher darzustellen: mit Zitaten des heiligen Augustinus, die auf Robert bezogen sind – über die vier Kardinaltugenden, die christlichen Tugenden sowie Allegorien der freien Künste. Die Darstellungen zeugen vom beeindruckenden Können der beteiligten Buchmaler.
Die Faksimile-Ausgabe
Die Faksimile-Ausgabe gibt die Handschrift vollständig im Originalformat von 48,5 x 34,4 cm mit originalem Lagenverlauf sowie Randbeschnitt und bis ins kleinste Detail farbgetreu wieder. Die im Original ziselierten Blattgoldhintergründe und die reichen Silberauflagen werden in der Faksimile-Ausgabe mit Foliengold und –silber wiedergegeben.
Die Lederausgabe (limitiert auf 300 Exemplare) wird von einem von Hand gefertigten Ganzleder-Einband aus glattem hellem Leder geschützt und trägt das vom Original abgenommene Prägemuster. Die Leder-Ausgabe wird mit dem Kommentarband in einem Leinenschuber geliefert. Die auf weltweit nur 80 Exemplare limitierte Luxus-Ausgabe wird von einem Einband aus feinstem weißem Hirschleder mit sechs echten Bünden und dem originalgetreuen Prägemuster geschützt. Auf die Ecken des Vorderdeckels werden vier goldene Lilien – das Zeichen des mächtigen Hauses Anjou – appliziert, die Mitte des Deckels ziert das Wappen Roberts von Anjou. Die originalgetreue Wiedergabe der Schließen ergänzt die prachtvolle Ausstattung der Luxus-Ausgabe. Der standesgemäßen Aufbewahrung dieses Meisterwerks der Faksimilierkunst dient eine veloursüberzogene Luxus-Kassette aus massivem Holz. Ein Sichtfenster gibt den Blick auf das goldene Wappen Roberts frei. Die Kassette beinhaltet auch den Kommentar.
Der Kommentar
Der umfangreiche wissenschaftliche Kommentar wird von einem Team anerkannter Experten unter der Leitung von Karl-Georg Pfändtner erarbeitet und beleuchtet die Entstehung und Geschichte der Handschrift ebenso wie ihr historisches Umfeld und enthält eine detaillierte Beschreibung der 43 Miniaturen und der gesamten künstlerischen Ausstattung sowie eine Übersetzung des faszinierenden Textes.